Kompetenz-Zentrum für EMS-Training und Biophysikalisches Gefäßtraining
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Nackenverspannungen - Spannungskopfschmerz - Migräne

Mai 1/2012

Migräne - Nackenverspannungen - Kopfschmerzen Im Akutfall oft die letzte Möglichkeit

Ein großer Teil von uns hat einen sitzenden Arbeitsplatz und die meisten davon arbeiten dann auch noch am PC. Selbst ich verbringe viel Zeit am PC, nicht zuletzt um jede Woche wieder die Gesundheitsnews zu schreiben.

Wer klagt da nicht mal über Nackenverspannungen oder Kopfschmerzen nach einem langen, stressigen Arbeitstag. Und viele klagen sogar über regelmäßige Migräneattacken.

 

 

Nackenverspannungen - Kopfschmerz - Migräne Täglich 8 Stunden Daueranspannung für den Nacken

Die Ursache liegt meist an einer Überlastung der Nackenmuskulatur. Durch eine oft ungünstige Arbeitshaltung wird die Nackenmuskulatur permanent statisch belastet. Der Nackenmuskel (ober  Anteil des Trapezmuskels) muss das Gewicht des Kopfes halten. Dann muss er noch die Schultern halten, die oft auch noch stressbedingt hochgezogen werden.

 

Nackenverspannungen - Kopfschmerz - So ist´s besser

Bei einer statischen Muskelbelastung kommt es zu einer Minderdurchblutung, da die Anspannung des Muskels die Blutgefäße komprimiert. Ab einer Anspannung im Bereich von 20% der Maximalkraft eines Muskels wird die Durchblutung deutlich schlechter. Ab 50% Kraftanstrengung sind alle Gefäße verschlossen, ein Nährstoffaustausch findet nicht mehr statt!

 

Je weniger Kraft also ein Muskel hat, desto schlechter ist seine Durchblutung während der Arbeit im Büro. Der Muskel fängt an sich zu verspannen und zu schmerzen, übt einen Zug auf die Schädeldecke und Schädelhäute aus, die dann regelrecht die Schädelknochen zusammen drücken. Es kommt zu Kopfschmerzen oder auch zur Migräne. Und da nun ein schmerzhafter Muskel mit der Zeit immer schwächer wird, werden die Symptome nach und nach immer stärker.

 

Weitere Faktoren sind vor allem auch Stress. Hier wird der Muskeltonus (muskuläre Grundspannung) von unserem vegetativen Nervensystem als Schutzfunktion hochgefahren. Auch ein kalter Luftzug kann solche Verspannungen auslösen, da auch hier der Muskel mit einer Tonussteigerung reagiert. Selbst ganz banale Dinge wie eine falsche Ernährung spielen eine Rolle. Manchmal kann es helfen einfach nur mehr zu trinken. Oft frage ich meine Patienten, wie viel sie trinken und als sie daraufhin die Trinkmenge steigerten, wurden auch die Nackenbeschwerden spürbar besser. Auch Magnesium kann helfen Nackenverspannungen und somit auch Kopfschmerzen zu reduzieren. Und nicht zuletzt kann eine Unterzuckerung ebenfalls zu Kopfschmerzen führen.

 

Also: Stress vermeiden, regelmäßig essen, viel Trinken und ggf. Magnesium zuführen.

 

Schon 1 Glas Wein am Abend raubt dem Körper eine riesige Menge an Magnesium! Bei länger andauernden Symptomen rate ich jedoch unbedingt zu einer therapeutischen Behandlung. Die Muskulatur muss detonisiert, also entspannt werden. Mit der Osteopathie lassen sich hier sehr gute Erfolge erzielen. Aber natürlich auch Autogenes Training, Massagen, Wärmeanwendungen jeder Art unterstützen die Therapie.

 

Dann muss ich an der Ursache arbeiten und die Überlastungssituation entschärfen. Da ich ja nur in den seltensten Fällen meine Arbeit ändern kann, hilft es nur den Muskel so zu kräftigen, dass er der Belastung standhält. Das heißt also Krafttraining. Und natürlich auch ggf. eine Haltungskorrektur. Denn auch mit einem starken Muskel wird eine unphysiologische Arbeitshaltung irgendwann zu Schäden am Bewegungsapparat führen.

 

 

Training für den unteren Trapezmuskel

Das Problem beim Krafttraining ist jedoch, dass ein Muskel, der trainiert wird, zunächst einmal mit einer Tonussteigerung reagiert. Dies würde eine deutliche Verschlechterung der Symptome bedeuten. Da bei fast allen Menschen der Gegenspieler des oberen Trapezmuskels – also der untere Trapezmuskel, der unsere Schultern nach unten zieht – zu schwach ist, setzte ich hier immer zuerst das Training an. Bei der ohnehin notwendigen Kräftigung dieses Muskels lässt der verspannte Nacken oft schon innerhalb der ersten paar Trainingseinheiten lockerer. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Training für den oberen Trapez

Nach und nach kann man dann auch den oberen Trapez kräftigen und im Laufe der Zeit sollten die Symptome seltener und im Idealfall gar nicht mehr auftreten.

 

Voraussetzung ist natürlich, dass alle Faktoren beseitigt werden. Also Ernährung, Stress, Arbeitshaltung und natürlich regelmäßiges und vor allem permanentes Training, denn sobald ich das Training beende, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Symptome irgendwann zurückkehren. Und dann beginnt die Arbeit von vorn.

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