Kompetenz-Zentrum für EMS-Training und Biophysikalisches Gefäßtraining
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Wirbelsäulengymnastik oder Gerätetraining?

Mai 2/2012

Hier scheiden sich bei vielen Leuten die Geister: der eine empfiehlt Wirbelsäulengymnastik, der andere Gerätetraining. Gerade wenn Ärzte vom Gerätetraining abraten und den Patienten mit Rückenbeschwerden in die Wirbelsäulengymnastik schicken, ist dieser völlig verunsichert, wenn ich ihm dann sage, dass die Wirbelsäulengymnastik für ihn nicht geeignet sei und dass er unbedingt Gerätetraining machen soll.


Ganz klar, ich bin absoluter Verfechter des Gerätetrainings. Trotzdem baue ich in meinen Trainingsprogrammen auch sogenannte Gymnastikübungen mit ein. Damit meine ich jetzt nicht Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit, also Stretchingübungen, denn die müssen immer Bestandteil eines Trainings sein, sondern Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht. z.B. Sit ups.

 

Die Vorteile von solchen Gymnastikübungen sind nicht von der Hand zu weisen:


1. kostengünstig, man braucht keine teuren Geräte
2. überall durchführbar
3. meist hoher Anspruch an die Koordination
4. macht manchen Leute mehr Spaß


Es gibt aber auch einige Nachteile:


1. der Widerstand ist kaum dosierbar und somit ist keine Trainingssteuerung möglich
2. bei vielen Übungen ist der Basiswiderstand zu hoch und so können bestimmte Muskelgruppen schlecht bis gar nicht trainiert werden, wie z.B. Liegestütze (Brust) oder Klimmzüge (Latissimus am Rücken)
3. bei medizinischen Indikationen braucht man oft eine exakte Fixierung um nur ganz bestimmte Muskeln zu trainieren, das ist mit Gymnastikübungen kaum möglich
4. bestimmte Muskelgruppen können nicht isoliert trainiert werden wie z.B. der Oberschenkelstrecker (Quadrizeps)

 

Latziehen am Zugapparat statt Klimmziehen

Dem gegenüber stehen ganz klare Vorteile des Geräte- bzw. auch Hanteltrainings:

  

1. variable Belastung: Widerstand von 0 kg bis ... nach oben keine Grenze, somit ist
a) eine zielgerichtete Trainingssteuerung sowie
b) ein isoliertes Training einzelner Muskelgruppen möglich
2. alle Muskelgruppen sind ohne Einschränkung trainierbar
3. exakte Fixierung
4. gerade für Anfänger bieten Geräte Sicherheit durch geführte Bewegungen
5. hoher Anspruch an die Koordination beim                                                              Hanteltraining


Die Nachteile sind natürlich:


1. höherer Kostenfaktor
2. nicht überall durchführbar
3. macht manchen keinen Spaß – na und? Es soll wirken!

Bauchmaschine statt Situps

Zwei Punkte sind mir bei der Gegenüberstellung von Gymnastik und Gerätetraining besonders wichtig:


1. Um ein Training zielgerichtet zu steuern, muss die Belastung variiert werden können. D.h. ich setzte je nach Trainingszustand eine bestimmte Wiederholungszahl für eine Übung fest und wähle dann ein Gewicht bzw. einen Widerstand aus, den ich dann gerade so schaffe. Dies ist mit einer Gymnastikübung nicht möglich, da der Widerstand durch das eigene Körpergewicht festgelegt ist. Im Laufe eines Trainingsjahres muss dann die Wiederholungszahl und somit auch das Trainingsgewicht variiert und insgesamt natürlich gesteigert werden. Dies bezeichnet man Trainingssteuerung. Ohne solch eine Trainingssteuerung bleibt ein Training wirkungslos. Lediglich in den ersten Trainingswochen findet eine leichte Verbesserung statt, die dann aber stagniert.

Bankdrücken statt Liegestütz

2. Mit Gymnastikübungen kann ich nicht alle Muskelgruppen trainieren, da ich immer nur Übungen gegen die Schwerkraft machen kann. Muskeln, die mit der Schwerkraft arbeiten, wie z.B. der Latissimus (breiter Rückenmuskel), Trapez (unterer Schultermuskel), ... können nur durch Zugbewegungen trainiert werden. Und wer schafft denn schon 10, geschweige denn 20 Klimmzüge. Dies geht nur mit Seilzugapparaten. Auch für ein gezieltes Training vieler anderer Muskeln sind spezielle Geräte erforderlich.

 

 


Diese beiden Faktoren sind entscheidend, ob ein Training erfolgreich sein wird oder nicht. Und da Gymnastikübungen diese nicht erfüllen können, sind sie für mich immer nur die zweite Wahl – als abwechslungsreiche Ergänzung in einem geräte- und hantelgestützten Trainingsprogramm.

 

 

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